ec-Karte kaputt

Dienstag, 24. Juli 2007

Die Qualität der 2005 ausgegebenen ec-Karten der Deutschen Bank ist extrem schlecht, das wusste ich schon lange. Jedes mal, wenn ich an einer Aral-Tankstelle damit bezahlen wollte, musste ich die Karte mindestens drei mal einlegen, damit sie erkannt wurde.

Am Samstag erreichte der Qualitätsschwund meiner ec-Karte dann ihren traurigen Höhepunkt. Am Geldautomat der Filiale Viersen-City wollte ich Geld abholen. Die Karte wurde ganz normal eingelesen, ich gab meine PIN ein und den Auszahlungswunsch. Der Automat bat mich um einen Moment Geduld, die Motorik im Inneren begann, das Geld bereitzustellen. Aber die Klappe, aus der das Geld normalerweise herauskommt, öffnete sich nicht. Stattdessen bedankte man sich für meinen Besuch und ich solle doch bald wiederkommen.

Na toll. Erster Gedanke: Betrugsversuch. Aber ich konnte am Automat keine Auffälligkeit entdecken. Keine versteckte Kamera, kein aufgeklebtes Tastenfeld (die Fernseh-Magazine warnen ja einschlägig davor). Zweiter Gedanke: Automat leer! Aber auch das war nicht so, denn der Mann, der nach mir Geld abholte, hatte keine Probleme.

Wie auch immer, ich brauchte ja Geld. Also versuchte ich mein Glück am Geldautomaten nebenan. Dort bekam ich allerdings die Meldung, meine ec-Karte sei ungültig und ich soll mich doch bitte an das Kreditinstitut meines Vertrauens wenden. Die gleiche Meldung erhielt ich auch am Kontoauszugdrucker, an dem ich noch wenige Minuten zuvor meinen Kontoauszug holte, sowie am Geldautomaten der Filiale in Süchteln.

Bei der nähren Begutachtung meiner ec-Karte entdeckte ich, dass die Karte in Höhe des Magnetstreifens einen Bruch hatte. Dieser wird wohl dafür verantwortlich sein, dass die Karte nicht mehr lesbar ist.

Heute abend muss ich die Karte zur Bank bringen und ich erhalte (hoffentlich) kostenlosen Ersatz.


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2 Responses to “ec-Karte kaputt”

  1. Matthias Wimmer schreibt:

    Ein ähnliches Problem hatte ich auch einmal bei einer anderen Bank. Bei mir hat allerdings der Geldautomat irgendwie eine der drei Spuren auf dem Magnetstreifen gelöscht/falsch beschrieben.
    Die Karte war daraufhin an keinem Geldautomaten mehr benutzbar. Nach der Eingabe kam immer sofort “Karte unbekannt”. Lediglich am Kontoauszugsdrucker war die Karte noch benutzbar, da dieser üblicherweise eine andere der Spuren liest.
    Allerdings sollte es heutzutage nicht mehr passieren. 2005 haben die meisten Banken bereits EMV-kompatible Karten ausgegeben und die meisten Geldautomaten sollte inzwischen auch umgestellt sein. Heißt: Heute liest der Automat üblicherweise eher den Chip aus als den Magnetstreifen.

  2. Daniel schreibt:

    Hallo Matthias,
    danke für deinen Erfahrungsbericht. Diese Chipkarten werden ja mittlerweile fast überall ausgegeben, leider noch nicht bei meiner Bank. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr eine solche Karte bekomme, denn dieser Magnetstreifen ist doch veraltet und sehr fehleranfällig.

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