Fahrt zur Arbeit – Fahrrad statt Auto!

Freitag, 19. September 2008

Die hohen Spritpreise gehen mir auf die Nerven, der Kilometerstand meines Coupes schnellt immer weiter in die Höhe, ich selbst bewege mich immer weniger. Drei unangenehme Dinge, die ich auf einen Schlag ändern wollte.

Also habe ich mir letzte Woche dieses Trekkingrad bestellt, um den täglichen Weg zur Arbeit (11 Kilometer pro Strecke) nicht mehr mit dem Auto antreten zu müssen:

http://www.fahrrad.de/fahrraeder/trekkingraeder/vermont-yega-herren/14126.html

Die erste Woche habe ich jetzt hinter mir und möchte mal ein wenig über meine Erfahrungen schreiben:

Der Weg zwischen meinem Wohnort (Viersen-Süchteln) und meiner Arbeitsstelle (Kempen) beinhaltet viele Wald- und Wiesenwege und ein Teilstück verläuft sogar an einem kleinen Fluss entlang. Die Radwege sind sehr gut ausgebaut. Die Schnellstraße, über die ich bisher mit dem Auto zur Arbeit fuhr, verläuft um dieses Gebiet herum. Deshalb spare ich mit der Fahrradahrt zur Arbeit sogar noch ca. 2 Kilometer pro Strecke.

Allerdings kostet es mich morgens schon ein wenig Überwindung. Erst mal muss ich eine halbe Stunde früher aufstehen und dann muss ich auch noch meine Tasche mit den Büro-Arbeitsklamotten packen, denn man kommt beim Fahrradfahren über längere Strecken dann doch ganz schön ins Schwitzen.

Während der Fahrt unterhält mich mein iPod und man kann sich noch ein paar Gedanken zum Tagesablauf machen. Da ich weitestgehend über ruhige Rad- und Waldwege fahre, habe ich keinen Großstadtdschungel zu befürchten, sondern komme ganz entspannt zur Arbeit.

In Kempen angekommen, ziehe ich mich erst mal um. Raus aus den verschwitzten Fahrrad-Klamotten, rein in’s Bürohemd. Dann beginnt auch schon der Arbeitsalltag und ich habe bereits 30 Minuten sportliche Betätigung hinter mir, was mir auch das Ausdauertraining im Fitnessstudio erspart.

In den nächsten Tagen werde ich mal ein paar Statistiken posten. Ich halte die Werte aus meinem Fahrradtacho immer in einer Excel-Tabelle fest, um zu sehen, ob sich meine Werte mit der Zeit verbessern und (interessant) nach welcher Zeit sich die Kosten des Fahrrades (inklusive Versand, Fahrradtacho, Tasche und Schloss 589 Euro) durch den Spritpreis beim Auto relativieren.

Mein Coupe wird jedenfalls nur noch ein mal pro Woche die Fahrt zur Arbeit antreten (bei schlechtem Wetter natürlich öfters) und somit kann ich die Versicherung im nächsten Jahr auch mit weniger Kilometern ansetzen.


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